Gold: jahrelanger Seitwärtsmarkt

Datum: 16.03.2019

Beim Blick auf den langfristigen Monats-Chart sehen wir, dass Gold nach dem Bullenmarkt in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends und der darauf folgenden Korrektur bis auf ca. 1120 USD seit 2014 einen Seitwärts-Trend ausgebildet hat. Der Widerstandsbereich bei ca. 1400 USD pro Feinunze Gold, sowie der Unterstützungsbereich bei ca. 1200 USD sind deutlich zu erkennen. Die Bollinger-Bänder auf Monats-Basis verlaufen aktuell ebenfalls an den genannten Preis-Levels.

2019-03-16 - Gold Monthly Support Resistance

aktuelle Analysen

Erst ein nachhaltiger Ausbruch nach oben oder unten könnte wieder zur Ausbildung eines neuen dynamischen Trends führen. Um einen möglichen Ausbruch frühzeitig erkennen zu können, ist es wichtig, sekundäre Indikatoren sowie korrelierende Märkte zu analysieren.

Dazu gehören bspw.: Volumenanalyse, saisonale Muster, Commitments Of Traders, Entwicklung des USD, Entwicklung der Aktienmärkte, Beobachtung von Goldminen-Aktien etc.

Außerdem spielen natürlich politische Entwicklungen und die Nachfrage von Investoren nach Sicherheit eine sehr wichtige Rolle. Solange kein nachhaltiger Ausbruch aus der Seitwärts-Range abzusehen ist, konzentrieren wir uns für kurz- bis mittelfristige Trades ebenso auf die oben genannten Werkzeuge; insbesonders die Anaylse des CoT Reports sowie saisonale Muster ermöglichen hierbei vereinzelt Trading-Chancen.

Top-Signal: Commercials + saisonaler Trend

Zu genau solch einem Signal kam es zuletzt Ende 2018 bzw. Anfang 2019. Der Commercials-Index zeigte uns eine Extrem-Positionierung der kommerziellen Marktteilnehmer; gleichzeitig weist Gold ein saisonales Muster auf, das für steigende Preise in den ersten 2-3 Monaten des Jahres spricht. (Das saisonale Muster funktionierte in den letzten Jahren sehr zuverlässig.)

2019-03-16 - Gold Weekly CoT-min
2019-03-16 - Gold Monthly Support Resistance

Im Oktober 2018 haben wir auf genau diese Situation mit einem Video hingewiesen.

Aktuelle Prognose

Aktuell scheint die Luft nun erst mal raus zu sein, und der saisonale Trend spricht zumindest nicht für weiter steigende Preise. Für neue Positionen warten wir allerdings im Moment noch auf eindeutigere Signale aus den CoT Daten.