Rohöl-Preis WTI Livechart


Fundamentalanalyse

Wöchentliche Lagerbestände

Saisonale Muster

crude oil seasonal chart 15 years bemerkungen

Monatliche Performance

Die nachfolgenden Charts zeigen, in wie viel Prozent der Fälle das Underlying anstieg, sowie deren durchschnittliche monatliche Performance über den gewählten Zeitraum.

10 Jahre

Saisonalitaet_Monate_10_Jahre

20 Jahre

Saisonalitaet_Monate_20_Jahre

typische saisonale Muster

  • Steigende Preise ab Februar
  • lokales Hoch im Frühling (ca. Mai)
  • leicht fallende Preise im Spätsommer
  • zwischenzeitliche Stabilisierung/Stärke im Spätsommer
  • fallende Preise ab Herbst (Oktober) bis in den Winter
  • lokales Tief zw. November und Januar

Raffinerien nutzen Erdöl, um Benzin und Heizöl herzustellen. Abhängig von der Nachfrage des Marktes, produzieren Raffinerien mehr Heizöl oder mehr Benzin. Für gewöhnlich steigt die Nachfrage der Raffinerien nach Erdöl zu Beginn des Jahres, da diese nun vermehrt Benzin produzieren, um sich auf die erhöhte Nachfrage in den Sommer-Monaten während der sogenannten Driving-Season vorzubereiten. Aus diesem Grund ist in der ersten Jahreshälfte häufig eine Stärke der Erdölpreise festzustellen.

Aufgrund der nachlassenden Nachfrage im späten Frühling, bilden die Erdölpreise häufig ein Hoch aus und es ist mit seitwärts oder abwärts verlaufenden Preisen zu rechnen.

Die Raffinerien stellen nun Ihre Produktion auf Heizöl für die Wintermonate um, weshalb im Spätsommer nochmal ein Nachfrageschub zu erwarten ist, einhergehend mit stabilen oder steigenden Preisen, gefolgt von einer nach und nach geringeren Nachfrage nach Erdöl im Herbst und in den frühen Wintermonaten. Häufig ist von Herbst bis in den Winter hinein mit einer Peis-Schwäche zu rechnen, bevor im Winter ein Tief ausgebildet wird.